Anja Stöppler

Juli - Monat der Fülle

Wenn’s nicht donnert und blitzt,
wenn der Schnitter nicht schwitzt,
und der Regen dauert lang,
wird’s dem Bauern bang.

Mit dieser alten Bauernweisheit heiße ich euch herzlich willkommen im Juli!
Ihr seht, Regen im Juli kommt häufiger vor und ist im rechten Maß auch bei Bauern und Gärtnern sehr beliebt. Hier in Berlin Brandenburg haben wir es Dank des Regens von der höchsten Waldbrandstufe zurück auf die niedrigste Waldbrandstufe geschafft! Das ist ein Grund zum feiern. Und der Juli feiert das Leben in der Natur mit überbordernder Fülle. Es wächst alles über sich hinaus, verzaubert uns mit Üppigkeit und süßen, schmackhaften Früchten. Die Fülle in der Natur, die Früchte der Pflanzenwelt zeigen uns einmal mehr, wie alles miteinander verwoben ist. Pflanzen bestäuben sich im Gruppenverband oder durch Mithilfe der Tierwelt. Nur durch das Zusammenspiel mit Wind und Wetter kann all das neue Leben entstehen, wachsen und gedeihen. Die Fülle des Juli weist uns auf die Vernetzung aller Wesen hin. Darauf, dass in der Natur alle Kräfte zusammen wirken. In diesen komplexen Zusammenhängen ergänzen sich Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt und weben ein Muster der Verbindungen und Verzauberungen. Wir sind ein Teil des großen Ganzen, was uns auch daran erinnert wie wichtig es ist die eigene Macht anzunehmen und das eigene Leben aktiv zu gestalten. Jede/r von uns ist gefragt ihre/sein Talent in diese Welt zu bringen, auf die einzigartige Weise, die nur durch dich in diese Welt gebracht werden kann. Jetzt ist die Zeit nach außen zu wachsen und dich in der Welt, die dich umgibt zu entfalten.

Seinen Namen hat der Juli von Julius Cäsar. Der Juli ist der Geburtsmonat des römischen Kaisers Julius Cäsar, der anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender einführte. Nach seinem Tod wurde sein Geburtsmonat nach ihm benannt.

Alte deutsche Monatsnamen für den Juli sind Heuet, Heuert oder auch Heumonat, weil nun die Heumaht eingebracht wird. Der Juli heißt auch noch Bärenmond und Honigmond.

Bekannt ist der Juli auch für seine heißen Tage. Habt ihr schon mal von den Hundstagen gehört? Hundstage werden die sehr heißen Tage vom 23. Juli bis zum 23. August genannt. Sie haben ihren Namen vom Aufgang des Sternbildes „Großer Hund – Canis major“ am Sternenhimmel. Sirius wird dann am Maul des großen HUndes sichtbar. Mit dem Aufgehen des Sirius kündigte sich im alten Ägypten die Nilschwemme, die fruchtbare Zeit an.

Zum Ende des Juli Mondes wird dann auch schon das erste Erntedankfest, das Schnitterfest, Lughnasad gefeiert.

Ich wünsche euch allen eine Zeit voller Fülle und mutiger Schritte. Und vor allem: Genießt!
Bis bald
Eure
Anja

Jahreskreistreffen
Schnitterfest – Lughnasad – Lammas

Donnerstag, 29.07.2021
20:00 bis ca. 22:00 Uhr
ONLINE

Wie im Frühjahr sind zum Äquinoktium Tag und Nacht genau glaich lang. Nur werden diesmal die Nächte wieder Nacht für Nacht länger – bis sie nach der Wintersonnenwende wieder das Regiment abgeben und die Tage an Licht und Kraft zunehmen. Jetzt ist eine gute Zeit in diese Balance hineinzuspüren und Bilanz zu ziehen über die vergangenen Monate. Wir schauen uns verschiedene kulturgeschichtliche Überlieferungen dazu an und vertiefen uns anschließend mit einer meditativen Klangreise ganz in die Kraft des Jahreskreises hinein.
facebook event
Teilnahmegebühr: 25 Euro/ Person
Anmeldung unter anja.stoeppler@web.de oder 0179 11 22 11 5
Nach Anmeldung sende ich euch den Zoom link zu

Schamanisches Kunsthandwerk

Trommelbau – Rasseln – Räucherfedern und mehr

Trommelbau Workshops finden auch einzeln statt – du kannst deine Trommel mit individueller ganz persönlicher Anleitung in die Welt bringen.
Auch bei Interesse an Trommeln, Rasseln, Räucherfedern und anderen schamanischen Schönheiten schreibt mich einfach an oder ruft kurz durch:
anja.stoeppler@web.de oder 0179 11 22 11 5

Kontakt:

Bei Fragen könnt ihr mich sehr gerne kontaktieren:

Schau gerne auch mal vorbei auf:

Datenschutzerklärung     Impressum     AGBs    Haftungsausschuss